Petition gegen ein Verbot der E-Zigarette

Wie die „Dampfer“ sich gegen die neue Richtlinie für Tabakerzeugnisse der Europäischen Kommission (was einem Verbot der E-Zigarette gleich kommt) mittels Petitionen wehren.

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Gegen das Verbot der E-Zigarette! Jetzt die Petition unterzeichnen! (© ig-ed.org)

Worum geht es in den Petitionen? In dem Vorschlag vom 19.12.2012 wurde die E-Zigarette das erste mal ausdrücklich als als nikotinhaltiges Erzeugnis behandelt und fällt somit unter die geplante Normierung von eben diesen. Normiert werden soll eine Begrenzung von 2 Milligramm je Verbrauchseinheit sowie eine Begrenzung der absoluten Nikotinkonzentration von 4 Milligramm je Milliliter. Alle darüber hinausgehenden Produkte müssten als Arzneimittel zugelassen werden. Elektronische Zigaretten werden also gleich behandelt mit Nikotin-Ersatztherapien wie Nikotin-Pflaster, Sprays oder Kaugummis. Nüchtern betrachtet kommt dieser Vorschlag also einem Verbot des Dampfens gleich.

In den Petitionen wird gefordert, gesundheitspolitisch anzuerkennen, dass Elektrisches Rauchen eine deutlich weniger schädliche Alternative des Nikotinkonsums darstellt als der Konsum von Tabakwaren und dies somit das Gesundheitswesen entlastet und die europäische Volksgesundheit stärkt.

E-Zigaretten dienen – der Argumentation der Unterzeichner dieser Petitionen folgend – nicht zur Aufnahme eines Arzneimittels, sondern sind nach Auffassung der Unterzeichner Lifestyle-Produkte, mit denen ein Genussmittel inhaliert wird. Sofern zudem noch die Unbedenklichkeit dieses Produktes nach 2004/108/EG – geregelt im EMVBG – bescheinigt ist, impliziert dies einen unbeeinträchtigten Warenhandel mit e-Zigaretten unter Maßgabe der notwendigen Vorschriften zur Verbraucherinformation.

Der Grund für ein eingeschränktes Verkaufsrecht, für die E-Zigarette ist klar: Die Tabaklobbys sehen in der E-Zigarette einen gefährlichen Konkurrenten, der in Zukunft das Rauchverhalten deutlich verändern könnte bzw. hat und somit schwere Einbußen in der Tabakindustrie mit sich zieht.

Die Unterzeichner der Petition bezweifeln zudem eine heilende oder krankheitsverhütende Wirkung, da vor allem die nikotinhaltigen Liquids in e-Zigaretten wie Tabakerzeugnisse nach dem Vorläufigen Tabakgesetz oder Alkohol nach den maßgeblichen Vorschriften als Genussmittel begriffen werden. Es ist jedoch Auffassung und Überzeugung der Unterzeichner der Petition, dass durch den inhalativen Konsum – auch nikotinhaltiger – Liquids in e-Zigaretten ein vielfaches weniger an Schadstoffen in den menschlichen Organismus gelangt, als durch den Konsum herkömmlicher Zigaretten.

Link zur Petition „E-Zigarette in Gefahr“ auf change.org
Link zur Petition „E-Zigaretten dürfen nicht verboten werden“ auf openpetition.de
Link zur Petition „Rettet die E-Zigarette“ auf openpetition.de



Petition gegen ein Verbot der E-Zigarette:
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